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Ignatianische „Geschwister“ gehen gemeinsam voran

P. Jan Roser SJ, Sr. Stefanie Strobel SA, Sr. Cosima Kieser CJ und Sr. Anita Leipold MC

München – Vor dem Ignatiusfest haben sich in München die Ordensleitungen von Gemeinschaften mit Ignatianischer Spiritualität getroffen. Kooperationen der Ignatianischen „Geschwister“, die es bereits in vielen Bereichen der apostolischen Tätigkeit gibt, sollen weiter verstärkt werden.

Auf Einladung des Vizeprovinzials der Deutschen Provinz der Jesuiten, Pater Jan Roser SJ, kamen zu dem Treffen: Schwester Stefanie Strobel SA, die Provinzoberin der Kongregation der Helferinnen, zur Ordensprovinz „Zentraleuropa“ gehören die Länder Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien; Schwester Cosima Kieser CJ, Provinzoberin der Mitteleuropäischen Provinz der Congregatio Jesu (Deutschland, Österreich, Südtirol und Ungarn), sowie Schwester Anita Leipold MC, die Regionalleiterin der Missionarinnen Christi (Region Deutschland/Österreich).

Mit den Folgen der Corona-Krise haben alle Ordensgemeinschaften zu kämpfen, und die Vorsichtsmaßnahmen haben das Zusammenleben der Ordensleute nachhaltig verändert. Die Krise hat aber auch Kreativität freigesetzt, beispielsweise für neue Online-Angebote und zur Weiterentwicklung von Angeboten wie Online-Exerzitien. Für den 3. Ökumenischen Kirchentag, der vom 12. bis 16. Mai 2021 in Frankfurt am Main stattfindet, planen die Ignatianischen Gemeinschaften eine gemeinsame Präsenz.

Darüber hinaus tauschten sich die Ordensleitungen über die jüngsten Entwicklungen in ihren Gemeinschaften aus, sowohl im Blick auf das Profil und die daraus resultierenden Schwerpunktsetzungen als auch auf die Erfahrungen beim Aufbau von länderübergreifenden Provinzstrukturen. Auch mögliche Kooperationen bei der Berufungspastoral und in der Organisation spiritueller Zentren waren Themen des Gesprächs. Die Ordensgemeinschaften eint die Prägung durch die Exerzitien-Spiritualität und die Apostolische Ausrichtung aus der geistlichen Reflexion gelebter Wirklichkeit.

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