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euer Ja sei ein Ja

Kürzlich habe ich mich so geärgert! Wir sprachen zu zweit einen wichtigen Termin ab und ich spürte gleich, dass dieser Termin für meinen Kollegen ungünstig war. Doch schließlich sagte er zu. Dann, kurz vorher, bekam ich einen Anruf, er könne nun doch nicht kommen und ich solle die Veranstaltung eben allein durchziehen. Wenn ich das gewusst hätte!

Ob Jesus gegen ein solches Verhalten wettert, wenn er im Evangelium sagt: euer Ja sei ein Ja?

Vieles an diesen Texten der Bergpredigt ist schwer zu verstehen, aber das mit dem Ja leuchtet mir ein. Ich verstehe es so, dass Jesus uns auffordert, klar, ehrlich und eindeutig unsere Meinung zu sagen. Dann kann man sich auf Abmachungen verlassen und Beziehungen eingehen. Wenn ich nicht recht weiß, was ich will und mir Zeit nehme, die Sache zu klären, werde ich zufriedener. Und wenn ich innerlich klar bin, gewinne ich an Profil.

Jesus will uns wohl ermutigen, mehr Transparenz und Klarheit in unser Leben zu bringen.

Sr. Susanne Schneider MC

6. Sonntag im Jahreskreis / Matthäus 5,17-37


 


 


 


 


 


 

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