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gut gezielt

Wenn man die Bergpredigt liest oder sie derzeit in den Gottesdiensten an mehreren Sonntagen vorgelesen bekommt, hat man den Eindruck, eine Gipfelwanderung zu machen: Es geht höher und höher und findet scheinbar kein Ende. Mir jedenfalls geht es so. Und der Gipfel ist dann das heutige Wort Jesu: Wir sollen vollkommen sein, wie unser himmlischer Vater vollkommen ist.

 

In diesem Fall lohnt es sich, einen theologischen Kommentar zur Hand zu nehmen. Es geht beim „vollkommen-sein“ um das griechische Wort „teleios“. Das kommt vom griechischen Wort „telos“ - Ziel. So lautet die Aufforderung, sich gut einem Ziel anzunähern, es auf den Punkt zu bringen, die richtigen Prioritäten zu setzen.

 

Jesus hebt also darauf ab, dass es in unserem Leben darum gehen soll, Gott an die erste Stelle zu setzen. Und Jesus verspricht uns, dass Gott uns in unserer Suche entgegenkommt.

 

Als Vorschlag für die kommende Woche möchte ich raten, diese Sehnsucht immer wieder von den falschen Dingen weg zu nehmen und sie auf Gott zu richten.

 

Sr. Susanne Schneider MC

 

7. Sonntag im Jahreskreis / Matthäus 5,38-48

 

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