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International

Missionarinnen Christi sind international tätig: in Deutschland und Österreich, in der Demokratischen Republik Kongo, in Südafrika, Tansania und in Brasilien. Die meisten der Schwestern stammen bisher aus Europa, seit etwa zwanzig Jahren treten zunehmend auch Frauen aus Afrika und Lateinamerika in die Gemeinschaft ein. Neben der Region Deutschland/Österreich gehören zur Gemeinschaft die Regionen Brasilien und Afrika.

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Region Afrika

Missionarinnen Christi leben und arbeiten seit 1958 in der Demokratischen Republik Kongo (früher: Belgisch-Kongo; Republique du Zaire), seit 1999 auch in Südafrika. (Link: mehr zur Geschichte der Missionarinnen Christi in Afrika) Zur Region gehören 6 Europäerinnen und 27 Afrikanerinnen aus dem Kongo, aus Tansania, Kenia und Südafrika.

Ihr Engagement für Glaube und Menschenwürde, vor allem in der Bildung und Ausbildung von Kindern und Frauen, bestimmt die Aufgaben:

  • Leitung eines Internats und Unterricht in einer weiterführenden sechsjährigen Schule für Mädchen im kongolesischen Urwald (Yemo / Diözese Bokungu-Ikela).
  • Aufklärungsarbeit und praktische Unterweisung für Frauen, pastorale Tätigkeiten und Beratung von Eltern und Lehrpersonen in Yemo.
  • Leitung eines Kindergartens in Taung bei Kimberley / Südafrika
  • Leitung eines Gesundheitszentrums und einer Entbindungsstation in Kinshasa /Kongo zur Versorgung bedürftiger Menschen.
  • Mitarbeit in einem Behindertenzentrum und Betreuung von Aids-Kranken in Sizanani bei Pretoria / Südafrika.
  • Religionsunterricht, Rechtsberatung und theologische Fortbildungen.

In der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa befindet sich der Sitz der Regionalleitung sowie der Ausbildungsort für junge Mitschwestern. In Kinshasa ist auch das Formationshaus, in dem junge Afrikanerinnen als Aspirantinnen, Postulantinnen oder Novizinnen die Gemeinschaft kennenlernen können und in sie eingeführt werden. Das englischsprachige Postulat befindet sich in Bronkhorstspruit bei Pretoria / Südafrika.

Geschichte der Missionarinnen Christi im Kongo und in Südafrika

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Region Brasilien

Seit 1966 leben und arbeiten Missionarinnen Christi in Brasilien. Zur Region gehören heute 10 Missionarinnen Christi, drei davon sind Brasilianerinnen, dazu Frauen in den verschiedenen Ausbildungsetappen. Die Schwestern leben in zwei Lebensgruppen im Großraum Goiania/Bundesstaat Goias sowie in zwei Lebensgruppen im Bundesstaat Espirito Santo, in Vila Velha und Cariacica.

Die Missionarinnen Christi in Brasilien sind konfrontiert mit den Folgen der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich. Die Menschen, mit denen sie leben und arbeiten, leiden extrem unter Arbeitslosigkeit und/oder schlecht bezahlter Arbeit. Viele sind Analphabeten und haben damit keine Möglichkeit, eine qualifizierte Arbeit zu finden. Viele sind Migranten aus dem Hinterland der Großstädte oder aus ärmeren Bundesländern, viele von ihnen sind entwurzelt und haben keinen oder nur erschwerten Zugang zu staatlichen Leistungen wie zum Beispiel in der Gesundheitsvorsorge. Die Schwestern versuchen mit ihrem Engagement in vielfältigen Tätigkeiten in dieser Situation der Verelendung, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, sie treten ein für Glaube und Gerechtigkeit.

Die Missionarinnen Christi in Brasilien sind in folgenden Aufgabengebieten tätig:

  • Sozial- und Jugendarbeit
  • Alphabetisierung und Bildung
  • Gefängnisseelsorge und Rechtsbeistand
  • Pastoralarbeit und Gemeindeaufbau
  • Evangelisierung und Bewusstseinsbildung
  • Gesundheitsvorsorge und Krankenbehandlung

www.missionariasdecristo.org

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